Wohngifte werden auch als Umgebungsgifte bezeichnet und umfassen Dinge des alltäglichen Lebens, so z.B.  Zigarettenrauch, Ausgasungen von Baustoffen, Möbeln und Textilien, Abgase aus Industrie und Verkehr sowie Schimmelpilzsporen.

Hierzu zählen Formaldehyd, Weichmacher, Brand- und Flammschutzmittel etc..

Wohngifte sind jedes Jahr mit steigender Tendenz weltweit für Millionen Todesfälle verantwortlich, da sind sich Forschende einig. Das Thema Wohngifte ist medizinisch kein unbeschriebenes Blatt und soweit erforscht, dass man vom Sick Building Syndrom (SDS) spricht, wenn diese krank machen.

Eine weitere gesundheitliche Gefährdung, durch die tägliche Belastung mit solchen Giften, besteht bei Patienten mit Multiple Chemical Sensitivity (MCS), diese klagen über die Exposition durch Chemikalien, welche in den nachgewiesenen Konzentrationen normalerweise keine negativen Effekte hervorrufen. Studienergebnisse aus aller Welt zeigen, wie schädlich Wohngifte sein können und wie dringend notwendig Maßnahmen sind, um die Giftbelastung in Wohnräumen zu reduzieren.