Die Mykose ist eine Infektion, die durch Pilze verursacht wird und verschiedene Teile des menschlichen Körpers betreffen kann. Diese Infektionen können oberflächlich, subkutan oder systemisch sein. Oberflächliche Mykosen betreffen Haut, Haare und Nägel, wobei typische Beispiele Fußpilz oder Nagelpilz sind. Diese Infektionen führen oft zu Juckreiz, Rötung, Schuppung und Verdickung der betroffenen Bereiche. Eine subkutane Mykose dringt tiefer in die Haut ein und kann Abszesse oder granulomatöse Reaktionen verursachen.
Systemische Mykosen betreffen innere Organe und können lebensbedrohlich sein, insbesondere bei immungeschwächten Personen. Zu den häufigsten systemischen Mykosen gehören Infektionen durch Candida, Aspergillus und Cryptococcus. Diese Pilzinfektionen können die Lunge, das zentrale Nervensystem und andere Organe befallen, was zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wie Atembeschwerden, neurologischen Symptomen und Organversagen führen kann. Eine häufiger Auslöser ist Schimmelpilzbefall, dieser tritt in unterschiedlichsten Arten in z.B. feuchtegeschädigten Gebäuden auf.
Die Behandlung mit Antimykotika von Mykosen variiert je nach Art der Infektion. Die Prävention und Behandlung von Mykosen ist besonders wichtig bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, da diese anfälliger für schwerwiegende Pilzinfektionen sind.