Monokristalline Photovoltaikmodule werden aus monokristallinen Zellen hergestellt. Sie bestehen somit aus einem einzigen Siliciumkristall (c-Si) und besitzen mit etwa 20% einen höheren Wirkungsgrad als polykristalline Zellen bzw. Module.

Für Monokristalline Photovoltaikmodule werden die kristallinen Zellen bzw. Kristalle relativ aufwändig gezüchtet. Es soll ein einziger großer Kristall entstehen, welche auch Ingot genannt werden. Bei der Züchtung bildet sich ein runder Kristall aus. Runde Zellen lassen sich nur eingeschränkt auf einem rechteckigen Modul anbringen. Um diese Zellen ebenfalls in eine quadratische Form zu bringen, entstünde zu viel Abfall und die Zellen würden viel zu teuer. Deshalb werden monokristalline Zellen meist „Pseudoquadratisch“ gefertigt. Dies stellt einen Kompromiss aus der bestmöglichen Anordnung und der Vermeidung von Verschnitt bei der Erzeugung. Hier erklärt sich weshalb Module aus monokristallinen Zellen meist rundliche Öffnungen an den Ecken haben bei denen die helle Rückseitenfolien des Moduls hervorschaut.