Der Begriff KfW-Effizienzhaus wird durch die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) geprägt, welche bei Neubau und Sanierung entsprechende Zuschüsse bzw. besondere Darlehen gewährt.
Eingeteilt ist das KfW-Effizienzhaus in unterschiedliche Klassen, diese sind in Kennzahlen eingeteilt so z.B. 115, 100, 85,…55 usw.. Wobei das KfW-Haus 55 einen geringeren Energiebedarf hat als das KfW-Haus 75 und somit das größere Einsparpotenzial bietet. Ob ein Bauherr Fördermittel für sein Vorhaben erhalten kann, hängt auch vom geplanten energetischen Standard seines Gebäudes ab. Für den Bauherrn bedeutet das, je geringer der Energiebedarf, desto höher die Fördermaßnahmen.
Die Einteilung der KfW-Haus-Klassen bezieht sich auf das jeweils gültige GEG (Gebäudeenergiegesetz). Wenn man das KfW-Effizienzhaus dem GEG gegenüberstellt, erfüllt das Effizienzhaus 100 die Anforderungen der GEG und das Effizienzhaus 45 benötigt nur 45% der GEG-Vorgaben. Um Energiesparmaßnahmen und Fördermöglichkeiten bestmöglich aufeinander abzustimmen sollten sich die Bauherren von zertifizierten Energieberatern unterstützen lassen.