Wenn Sie sich mit einer Wärmepumpe für Ihre neue Heizung auseinandersetzen, ist Ihnen bestimmt der Begriff „Jahresarbeitszahl“, auch als JAZ angegeben, zu Ohren gekommen.

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist die Wertbestimmung für die Effizienz einer Wärmepumpenheizanlage. Sie gibt Auskunft darüber, wie viel Heizungswärme im Verhältnis zur eingesetzten Energie (Strom) von der Wärmepumpe im Laufe eines ganzen Jahres, für die betreffende Immobilie erzeugt wurde.

So werden die Betriebskosten über den Verbrauch der Kilowattstunden ermittelt. Der Einbau von Wärmepumpen wird durch Bund und Länder gefördert, dies sowohl bei Sanierung von Bestandsgebäuden als auch bei Neubauten.

Fördergelder sind wie immer an Bedingungen für Verbrauch und Umweltschutz geknüpft. Hat eine Wärmepumpe das EHPA-Gütesiegel erhalten, hat sie in jedem Fall die von der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) geforderten COP-Werte (Coefficient of Performance) erreicht. Aber Vorsicht, vom Hersteller einer Wärmepumpe kann die Jahresarbeitszahl in der Regel nicht angegeben werden, da sie von diversen Umständen im Einsatz abhängt.

Bei Wärmepumpenheizungen mit aktuellem technischem Standard liegen die erreichten Jahresarbeitszahlen häufig zwischen 3 und 5. Technisch besonders ausgereifte Wärmepumpen erreichen unter günstigen Umständen Werte von mehr als 5. Für eine maximale Energieeffizienz bzw. einen möglichst geringen Primärenergiebedarf der Wärmepumpenheizung, ist eine möglichst hohe Jahresarbeitszahl maßgeblich.

Auch um negative ökologische Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, sollte der benötigte Energiebedarf minimiert sein, dies wird mit geringen Betriebskosten honoriert.

Hierzu hat das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) eine Broschüre veröffentlicht, der Link führt direkt zum Download:

https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/beg_waermepumpen_pruef_effizienznachweis.html