Im Handwerk oder Baugewerbe bezeichnet man eine Haftbrücke als eine spezielle Beschichtung oder einen Voranstrich, der auf eine Oberfläche aufgetragen wird, um die Haftung nachfolgender Schichten zu verbessern.
Haftbrücken werden insbesondere dann verwendet, wenn die Oberfläche aus einem Material besteht, das nur schlecht haftet Sie wird ebenfalls benötigt wenn die zu beschichtende Oberfläche zu glatt oder zu porös ist.
Einsatzbereiche der Haftbrücke
Malerarbeiten: Beim Auftragen von Farben und Lacken auf schwierigen Untergründen, wie Glas oder glatten Kunststoffen.
Putzarbeiten: Beim Aufbringen von Putz auf Beton oder glatten Ziegeln, um die Haftung des Putzes zu verbessern.
Fliesenverlegung: Beim Verkleben von Fliesen auf alten Fliesen oder auf glatten Betonoberflächen.
Betonarbeiten: Beim Verbinden von neuem Beton mit altem Beton oder anderen Materialien.
Eigenschaften der Haftbrücke
Haftverbessernd: Haftbrücken enthalten spezielle Inhaltsstoffe, die eine bessere Verbindung zwischen der alten und der neuen Schicht ermöglichen.
Haftvermittelnd: Sie fungieren als Vermittler zwischen zwei unterschiedlichen Materialien, die normalerweise nicht gut aneinander haften würden.
Untergrundvorbereitung: Sie sorgen für eine gleichmäßige und stabile Basis, auf der weitere Materialien aufgetragen werden können.
Beispiele
Haftgrundierungen: Spezielle Grundierungen für verschiedene Untergründe, die die Haftung von nachfolgenden Anstrichen oder Putzen verbessern.
Kontaktbrücken: Produkte, die insbesondere bei Betonarbeiten verwendet werden, um die Verbindung zwischen alten und neuen Betonschichten oder auch zum Oberputz zu gewährleisten.
Dispersionshaftbrücken: Wasserbasierte Haftbrücken, die häufig im Innenausbau verwendet werden.