DIN EN ISO 2063-1 legt Anforderungen zum Schutz von Eisen- und Stahloberflächen durch thermisch gespritzte metallische Schichten fest. Diese Schichten bestehen aus Zink, Aluminium oder deren Legierungen und dienen dem Korrosionsschutz. Die Norm beschreibt die Verfahren, die Beschichtungsqualität und die Prüfmethoden zur Sicherstellung einer langlebigen Schutzwirkung.
Die metallischen Schichten werden durch thermisches Spritzen aufgebracht, bei dem das Metall in Draht- oder Pulverform erhitzt und auf die Oberfläche aufgetragen wird. Die Haftung der Schichten hängt wesentlich von der Vorbereitung der Oberfläche ab. Daher schreibt die Norm vor, dass Oberflächen vor dem Beschichten durch Strahlen mit abrasiven Materialien gereinigt werden müssen.
Die Dicke der Schicht wird in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen festgelegt. Übliche Schichtdicken liegen zwischen 40 µm und 200 µm. Dabei müssen die Schichten gleichmäßig und frei von Defekten wie Rissen oder Abplatzungen aufgetragen werden.
Die Norm fordert Prüfungen zur Schichthaftung, Dicke und Porosität, um die Qualität sicherzustellen. Für den Korrosionsschutz müssen die Schichten ausreichend dicht sein, um das Eindringen von Feuchtigkeit oder Schadstoffen zu verhindern.
Zusätzlich gibt die Norm Hinweise zu möglichen Nachbehandlungen, wie dem Auftragen von Versiegelungen oder Beschichtungen, um den Korrosionsschutz weiter zu verbessern. DIN EN ISO 2063 Teil 1 gewährleistet somit, dass thermisch gespritzte metallische Schichten eine zuverlässige und langlebige Schutzwirkung bieten, insbesondere in anspruchsvollen Umgebungen.