DIN EN ISO 1461 definiert die Anforderungen an Feuerverzinkungsüberzüge, die durch Eintauchen von Eisen- und Stahlbauteilen in Zinkschmelzen entstehen. Die Norm legt fest, dass die Zinkschmelze maximal 2 % andere Metalle enthalten darf. Feuerverzinkung dient dem Korrosionsschutz und verlängert die Lebensdauer der behandelten Bauteile erheblich.

Mindestanforderungen an die Schichtdicke

Die Norm beschreibt Mindestanforderungen an die Schichtdicke der Zinküberzüge, die abhängig vom Material und der Bauteildicke ist. Typische Schichtdicken liegen zwischen 45 µm und 85 µm, können jedoch bei besonderen Anforderungen angepasst werden. Die Überzüge müssen gleichmäßig aufgetragen sein und eine vollständige Abdeckung der Bauteiloberfläche gewährleisten.

DIN EN ISO 1461 fordert, dass die Haftung des Zinküberzugs so beschaffen ist, dass keine Abblätterungen oder Ablösungen auftreten. Die Prüfung der Haftfestigkeit erfolgt durch spezifische mechanische Belastungstests. Zusätzlich wird die Beständigkeit gegenüber Korrosion in verschiedenen Umgebungen geprüft.

Oberflächenbeschaffenheit

Die Norm schreibt vor, dass Oberflächen frei von groben Zinkablagerungen und scharfen Kanten sein müssen. Kleine Unebenheiten, die die Schutzwirkung nicht beeinträchtigen, sind jedoch zulässig. Die Feuerverzinkung muss ohne Nacharbeiten eine ausreichende Schutzwirkung gewährleisten.

Für die Qualitätssicherung sind regelmäßige Prüfungen wie Schichtdickenmessungen und visuelle Inspektionen vorgeschrieben. Die Norm garantiert somit, dass feuerverzinkte Bauteile hohe Korrosionsbeständigkeit und langlebigen Schutz bieten, insbesondere in anspruchsvollen Einsatzbereichen.