Die DIN 488 Teil 4 bezieht sich auf die technischen Anforderungen und Prüfverfahren für Betonstahlmatten, die im Bauwesen verwendet werden. Diese Norm definiert die Eigenschaften von Schweißgittermatten, die aus Betonstahl bestehen und zur Bewehrung von Stahlbetonbauteilen eingesetzt werden.

Technische Details:

Material: Die Matten werden aus Betonstahl B500 hergestellt, der durch seine hohe Duktilität und Streckgrenze (500 N/mm²) gekennzeichnet ist.

Geometrie: Sie bestehen aus längs und quer geschweißten Stäben mit definierten Abständen. Die Stabdurchmesser variieren in der Regel zwischen 6 mm und 14 mm.

Produktklassen: Die Norm unterscheidet zwischen Lagermatten (standardisierte Formate) und Listenmatten (nach Kundenspezifikation).

Schweißverbindungen: Die Schweißpunkte müssen eine ausreichende Festigkeit aufweisen, um die Lasten sicher zu übertragen.

Kennzeichnung: Jede Matte muss mit einer Produktkennzeichnung versehen sein, die Hersteller, Produktionscharge und Materialeigenschaften angibt.

Prüfverfahren: Es werden Zug-, Biege- und Schweißpunktfestigkeitsprüfungen durchgeführt.

Die DIN 488-4 stellt sicher, dass Betonstahlmatten den hohen Anforderungen an Sicherheit und Dauerhaftigkeit im Bauwesen genügen.