Die DIN 1212-3 regelt die Maße für Steigeisen mit Aufkantung, die in zweiläufigen Steigeisengängen eingesetzt werden. Diese Steigeisen sind speziell dafür ausgelegt, durch An- und Durchschrauben sicher befestigt zu werden. Sie bieten eine stabile und langlebige Lösung für Bauwerke der Kanalisation und andere unterirdische Bauwerke. Die Norm gibt genaue Vorgaben zu Abmessungen, Materialien und Belastbarkeit, um eine einheitliche Qualität sicherzustellen.
Da die Steigeisen eine Aufkantung besitzen, verhindern sie ein Abrutschen und erhöhen somit die Sicherheit für alle Benutzer erheblich. Die Breite der Trittfläche ist so gestaltet, dass Personen bequem auftreten und jederzeit einen sicheren Halt finden. Zudem sorgt der normierte Abstand zwischen den Steigeisen dafür, dass ein gleichmäßiger und sicherer Aufstieg problemlos möglich bleibt.
Die Befestigung durch An- oder Durchschrauben ermöglicht eine einfache und dennoch stabile Montage an Bauwerksteilen. Dabei definiert die Norm präzise, welche Schrauben, Muttern und Dübel verwendet werden müssen, damit die Verbindung dauerhaft belastbar bleibt. Die Steigeisen bestehen aus korrosionsbeständigen Materialien, die Feuchtigkeit, chemischen Belastungen und mechanischem Verschleiß zuverlässig standhalten.
Da Bauwerke der Kanalisation oft extremen Bedingungen ausgesetzt sind, müssen die Steigeisen besonders widerstandsfähig sein. Deshalb schreibt die DIN 1212 Teil 3 spezielle Beschichtungen oder Legierungen vor, die eine lange Lebensdauer ermöglichen. Werden alle Vorgaben genau beachtet, bleibt die Sicherheit über viele Jahre hinweg zuverlässig gewährleistet.
Die Norm sorgt dafür, dass Steigeisen mit Aufkantung eine standardisierte Bauweise besitzen und überall sicher verwendet werden können. Da die Montage durch An- und Durchschrauben erfolgt, eignet sich diese Lösung besonders für nachträgliche Installationen. Dadurch entsteht eine flexible, langlebige und sichere Möglichkeit, Steigeisengänge in Bauwerken der Kanalisation zuverlässig zu gestalten.