Die DIN 1212-2 legt Maße für Steigeisen mit Aufkantung fest, die in zweiläufigen Steigeisengängen verwendet werden. Diese Steigeisen sind speziell für den Einbau in Betonfertigteile entwickelt und bieten eine stabile Lösung für Bauwerke der Kanalisation. Die Norm definiert nicht nur die Abmessungen, sondern auch die Materialien, um eine einheitliche Qualität sicherzustellen.
Da die Steigeisen eine Aufkantung besitzen, bieten sie zusätzlichen Schutz gegen Abrutschen und erhöhen damit die Sicherheit für alle Benutzer. Die Breite der Trittfläche ist so gestaltet, dass Personen bequem auftreten und einen sicheren Halt finden können. Der Abstand zwischen den Steigeisen sorgt dafür, dass ein gleichmäßiger und sicherer Aufstieg jederzeit möglich bleibt.
Damit die Steigeisen dauerhaft stabil bleiben, werden sie direkt bei der Herstellung der Betonfertigteile integriert. Dadurch entsteht eine besonders belastbare und langlebige Verankerung, die allen Belastungen zuverlässig standhält. Die DIN 1212 Teil 2 gibt zudem vor, welche Materialien verwendet werden müssen, um eine hohe Widerstandsfähigkeit sicherzustellen.
Da Bauwerke der Kanalisation oft Feuchtigkeit und chemischen Belastungen ausgesetzt sind, benötigen Steigeisen eine hohe Korrosionsbeständigkeit. Deshalb schreibt die Norm geeignete Beschichtungen und Legierungen vor, die eine lange Haltbarkeit ermöglichen. Werden die Vorgaben genau eingehalten, bleibt die Sicherheit über viele Jahre hinweg gewährleistet.
Die Einhaltung dieser Norm sorgt für eine standardisierte Bauweise und eine besonders hohe Lebensdauer der Steigeisen. Da sie bereits in Betonfertigteilen eingebaut sind, entfällt eine aufwendige nachträgliche Montage vollständig. Dadurch wird der gesamte Einbauprozess effizienter und zugleich sicherer, was allen Beteiligten zugutekommt.