DIN 1187-1 beschreibt Anforderungen an gewellte und glatte Dränrohre aus weichmacherfreiem Polyvinylchlorid (PVC-U), die im Extrusionsverfahren hergestellt werden. Diese Rohre dienen in erster Linie der Regelung des Bodenwasserhaushalts, wodurch sie in landwirtschaftlichen und bautechnischen Anwendungen eine wichtige Rolle spielen.

Die Norm unterscheidet zwischen flexiblen, gewellten Rohren und starren, glatten Stangenrohren, die jeweils spezifische Einsatzbereiche abdecken. Gewellte Dränrohre bieten eine hohe Flexibilität, wodurch sie sich besonders für unebene Gelände eignen. Glatte Stangenrohre hingegen verfügen über eine höhere Steifigkeit, die für den Einsatz in stark belasteten Bodenbereichen vorteilhaft ist.

Die Rohre bestehen aus PVC-U, einem Material, das sich durch hohe chemische Beständigkeit und Stabilität auszeichnet. Durch die Verwendung von PVC-U bleibt die Funktionalität der Dränrohre auch unter schwierigen Umweltbedingungen langfristig erhalten. Die Öffnungen der Rohre ermöglichen den gezielten Wassereintritt, während sie gleichzeitig unerwünschte Partikel wie Sand oder Schlamm fernhalten.

DIN 1187 Teil 1 legt detaillierte Anforderungen an die Wandstärke, den Durchmesser und die Perforationsgeometrie der Rohre fest. Diese Merkmale sind entscheidend, um eine optimale Wasseraufnahme und eine gleichmäßige Ableitung sicherzustellen. Die Norm definiert auch Prüfverfahren, um die mechanische Festigkeit, die Schlagzähigkeit und die Langzeitbeständigkeit der Rohre zu testen.

Darüber hinaus berücksichtigt die Norm den sicheren Verbund von Rohrabschnitten durch spezielle Verbindungsstücke, die eine zuverlässige Dichtheit gewährleisten. Das Material PVC-U lässt sich recyceln, was den ökologischen Aspekt der Dränrohre unterstreicht.

Dränrohre nach DIN 1187-1 bieten eine zuverlässige Lösung zur Wasserregulierung und sind auf Langlebigkeit sowie Belastbarkeit ausgelegt. Sie eignen sich ideal für den Einsatz in unterschiedlichsten Bodenbedingungen.