DIN 1026 Teil 2 regelt warmgewalzte breite I-Träger mit parallelen Flanschflächen, auch bekannt als IPB-Profile oder H-Träger. Diese Profile werden häufig im Stahl- und Maschinenbau eingesetzt, da sie hohe Tragfähigkeiten und gute Materialausnutzung bieten. Die Profile zeichnen sich durch ihre parallelen Flanschflächen aus, die eine gleichmäßige Kraftverteilung ermöglichen. Sie eignen sich besonders für tragende Konstruktionen wie Stützen, Träger und Rahmen.
Die Norm deckt Höhen von 100 mm bis 1000 mm ab, mit entsprechenden Flanschbreiten und Stegdicken. Die verwendeten Baustähle entsprechen in der Regel den Güten nach DIN EN 10025, wie S235JR, S275JR oder S355JR. Diese Stähle bieten eine gute Schweißbarkeit, Formbarkeit und Festigkeit, was die Träger vielseitig einsetzbar macht.
DIN 1026-2 spezifiziert Toleranzen für Abmessungen, Formabweichungen und Gewicht, um eine einheitliche Qualität und Austauschbarkeit sicherzustellen. Die technischen Daten, wie Querschnittsfläche, Flächenträgheitsmomente und Widerstandsmomente, sind in tabellarischer Form angegeben. Diese Werte helfen bei der Dimensionierung und Optimierung von Tragwerken.
IPB-Profile nach dieser Norm werden in Längen zwischen 6 und 24 Metern geliefert und sind oft durch Feuerverzinkung oder Beschichtungen korrosionsgeschützt. Dank ihrer stabilen Bauweise bieten sie eine hervorragende Lastaufnahme bei geringem Materialeinsatz. Insgesamt stellt DIN 1026-2 eine wesentliche Grundlage für die sichere und effiziente Nutzung breiter I-Träger im Bauwesen dar.